Leitbild und Geschichte

Internationale Tagung der Deutschlehrer:innen (IDT)

Leitbild der IDT 2022 *mit.sprache.teil.haben

Das Motto: *mit.sprache.teil.haben

Sprachen bedeuten Teilhabe: an Lebenswelten anderer, an gesellschaftlichen Prozessen, an kulturellen und wissenschaftlichen Erfahrungen, an ästhetischem Erleben. Sprachen bedeuten für Menschen, dass sie aktiv und selbstbestimmt kommunizieren können. Sprachenlernen erfüllt unterschiedliche Ziele und Zwecke des Teilhabens: Sprachen ermöglichen es uns, emanzipiert aufzutreten, indem wir selbst das Wort ergreifen, unsere Positionen formulieren und dadurch teilhaben an Entscheidungen und am Zusammenleben. Mitsprache haben ist grundlegend für demokratische Prozesse. Die IDT 2022 fokussiert das Deutsche im Kontext einer offen verstandenen Mehrsprachigkeit, die sich mit soziolinguistischen Fragen ebenso befasst wie mit multilingualen Didaktiken. *mit.sprache.teil.haben gilt auch für Deutschlehrer:innen aus aller Welt, die die IDT besuchen: Sie prägen die Tagung wesentlich mit durch ihre Ideen, Beiträge, Vorträge, Anregungen, Materialien und Diskussionsbeiträge, sie haben teil an der IDT – mit Sprache, mit ihren Lehr- und Lernerfahrungen.

Weitere Informationen über das Leitbild der IDT in Wien, finden Sie unter https://www.idt-2022-at.

Ziele der Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer

Die IDT ist mit rund 3000 Teilnehmer*innen aus mehr als 120 Ländern die weltweit größte Tagung, die Kultur- und Sprachmittler*innen des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache ein Forum zur Darstellung neuer Entwicklungen, zur Weiterbildung und zum Austausch bietet. Lehrende, Forschende, Studierende, Bildungsverantwortliche und Vertreter*innen von Fachinstitutionen, Mittlerorganisationen, Verbänden, Verlagen, Kursanbietern und Bildungseinrichtungen finden auf der IDT die Möglichkeit, das Fach in seiner Ganzheit zu betrachten. Ausgehend vom Stand der Forschung und der Umsetzung im Unterricht werden Perspektiven und Entwicklungslinien, neue Konzepte, Themen und der Einfluss von Erkenntnissen aus verschiedenen Bezugswissenschaften auf die künftige Orientierung des Faches diskutiert. Einen zentralen Teil bildet auch die Auseinandersetzung mit politischen Prozessen und gesellschaftlichen Veränderungen, die weltweit Einfluss auf die Stellung und Vermittlung des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache haben. Zu diesen kontroversen Aspekten, die das Fach beeinflussen, sind Tagungsteilnehmer*innen eingeladen, sich zu positionieren und damit zur Entwicklung beizutragen.

Den Text haben wir dieser Webseite entnommen:

https://idt-2022.at/site/dieidt/leitbild

Die Geschichte der IDT

Die Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT) fand erstmals 1967 in München (BRD) statt und ist somit älter als ihr Veranstalter, der Internationale Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband e.V. (IDV). Sie war jedoch ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Gründung des Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverbandes 1968, der noch heute die IDT als eines der zentralen Mittel zur Erreichung der Vereinsziele sieht (http://idvnetz.org/satzung).

Anfänglich fand die Tagung alle zwei, danach alle drei Jahre statt und seit 1989 ist der Vierjahres-Rhythmus bereits zur Tradition geworden. Von Anfang an galt auch das Prinzip, dass die IDT ihre Veranstaltungsorte und lokalen Veranstalter wechseln sollte. So gab es bislang 13 Tagungen in deutschsprachigen Ländern (drei in der BRD, zwei in der DDR, zwei in Deutschland, drei in der Schweiz, drei in Österreich, womit die IDT auch ein nachhaltiger Beweis ist, dass das DACH-Prinzip dem IDV immer wichtig war) und drei in nichtdeutschsprachigen Ländern (Ungarn, Niederlande und Italien).

2022 wird die IDT zum vierten Mal in Österreich und dabei auch bereits zum zweiten Mal in Wien stattfinden. Als Veranstalter vor Ort tritt zum dritten Mal der ÖDaF auf.

Den Text haben wir dieser Webseite entnommen:

https://idt-2022.at/site/dieidt/geschichte

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