Was ist die IDT?

Forum des Faches Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache

Die Internationale Tagung der Deutschlehrer:innen (IDT) ist das weltweit größte Forum des Faches Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache (DaF/DaZ). Sie fand 2022 zum 17. Mal statt. 

Die IDT wird im Auftrag des Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverbandes (IDV) und seiner Mitgliedsverbände veranstaltet und wurde 2022 in Wien vom Österreichischen Verband für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (ÖDaF) ausgerichtet.

Österreich war nach der IDT 1971 in Salzburg, 1989 in Wien und 2005 in Graz zum vierten Mal Gastgeberland einer IDT. Zur 17. IDT 2022 in Wien, die unter dem Motto *mit.sprache.teil.haben stand, wurden rund 3000 Personen aus aller Welt zur Tagung begrüßt. Nach der 16. IDT in der Schweiz (Freiburg/Fribourg) 2017 wurde die 17. IDT in Österreich (Wien) aufgrund der Corona-Pandemie erst für 2022 terminiert. In Deutschland (Lübeck) wird die IDT mit ihrer 18. Ausgabe 2025 endlich volljährig.

Zentrale Anliegen der IDT sind die Weiterbildung und Information der Teilnehmer:innen, die Vermittlung zwischen Theorie und Praxis, der Erfahrungsaustausch von Personen aus aller Welt im Fach Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache (DaF/DaZ) sowie dessen fachliche und sprachpolitische Positionierung. Dafür garantieren ein breites Fach-, Kultur-, Ausflugs- und Rahmenprogramm unter der Mitwirkung internationaler Expert:innen.

Die IDT wird unter Mitwirkung lokaler und internationaler Gremien und Institutionen und mit Unterstützung zahlreicher Unterstützer:innen und Sponsor:innen organisiert. Wie bewährt waren auch Vertreter:innen aus Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein an der Vorbereitung beteiligt.

Weitere Informationen finden sich unter https://idvnetz.org/idts sowie https://www.idt-2022.at. Der Text stammt von https://www.idt-2022.at/site/dieidt/wasistdieidt

Die Geschichte der IDT

Die Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT) fand erstmals 1967 in München (BRD) statt und ist somit älter als ihr Veranstalter, der Internationale Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband e.V. (IDV). Sie war jedoch ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Gründung des Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverbandes 1968, der noch heute die IDT als eines der zentralen Mittel zur Erreichung der Vereinsziele sieht (http://idvnetz.org/satzung).

Anfänglich fand die Tagung alle zwei, danach alle drei Jahre statt und seit 1989 ist der Vierjahres-Rhythmus bereits zur Tradition geworden. Von Anfang an galt auch das Prinzip, dass die IDT ihre Veranstaltungsorte und lokalen Veranstalter wechseln sollte. So gab es bislang 13 Tagungen in deutschsprachigen Ländern (drei in der BRD, zwei in der DDR, zwei in Deutschland, drei in der Schweiz, drei in Österreich, womit die IDT auch ein nachhaltiger Beweis ist, dass das DACH-Prinzip dem IDV immer wichtig war) und drei in nichtdeutschsprachigen Ländern (Ungarn, Niederlande und Italien). Der Text stammt von https://idt-2022.at/site/dieidt/geschichte 

Ziele der Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer

Die IDT ist mit rund 3000 Teilnehmer*innen aus mehr als 120 Ländern die weltweit größte Tagung, die Kultur- und Sprachmittler*innen des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache ein Forum zur Darstellung neuer Entwicklungen, zur Weiterbildung und zum Austausch bietet. Lehrende, Forschende, Studierende, Bildungsverantwortliche und Vertreter*innen von Fachinstitutionen, Mittlerorganisationen, Verbänden, Verlagen, Kursanbietern und Bildungseinrichtungen finden auf der IDT die Möglichkeit, das Fach in seiner Ganzheit zu betrachten. Ausgehend vom Stand der Forschung und der Umsetzung im Unterricht werden Perspektiven und Entwicklungslinien, neue Konzepte, Themen und der Einfluss von Erkenntnissen aus verschiedenen Bezugswissenschaften auf die künftige Orientierung des Faches diskutiert. Einen zentralen Teil bildet auch die Auseinandersetzung mit politischen Prozessen und gesellschaftlichen Veränderungen, die weltweit Einfluss auf die Stellung und Vermittlung des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache haben. Zu diesen kontroversen Aspekten, die das Fach beeinflussen, sind Tagungsteilnehmer*innen eingeladen, sich zu positionieren und damit zur Entwicklung beizutragen. Der Text stammt von https://idt-2022.at/site/dieidt/leitbild